Aufsteigende Feuchte
Wasser aus dem Erdreich steigt kapillar im Mauerwerk hoch, weil eine Horizontalsperre fehlt oder versagt. Typisch: Feuchtegrenze in gleichmäßiger Höhe, nach oben abnehmend.
Eine Injektion hilft nicht gegen Kondensat, ein Sanierputz nicht gegen Druckwasser. Wer ohne Diagnose trockenlegt, zahlt oft zweimal. Ich messe, woher die Feuchte kommt, wie viel davon im Mauerwerk steckt und welche Salze mitwandern – und empfehle erst dann ein Verfahren.
Wasser aus dem Erdreich steigt kapillar im Mauerwerk hoch, weil eine Horizontalsperre fehlt oder versagt. Typisch: Feuchtegrenze in gleichmäßiger Höhe, nach oben abnehmend.
Fehlende oder schadhafte Außenabdichtung an erdberührten Wänden, bei Hangwasser oder hohem Grundwasser auch drückend.
Warme, feuchte Sommerluft kühlt an kalten Kellerwänden ab. Das Mauerwerk ist dann oft nur oberflächlich nass – eine Trockenlegung wäre hier die falsche Maßnahme.
Eingelagerte Salze ziehen Feuchte aus der Raumluft an. Die Wand bleibt feucht, selbst wenn kein Wasser mehr nachkommt.
Fehlender Sockelschutz, falsche Geländehöhe oder undichte Anschlüsse an Terrassen und Lichtschächten.
Punktuelle, unregelmäßige Durchfeuchtung – oft mit klarem Zentrum. Gehört in die Leckortung, nicht in die Trockenlegung.
Elektrische Messgeräte zeigen nur, wo es feucht sein könnte. Belastbare Werte liefern Materialproben aus dem Mauerwerk, die im Ofen getrocknet und gewogen werden (Darr-Methode). Aus Feuchtegehalt und maximaler Wasseraufnahme ergibt sich der Durchfeuchtungsgrad – die Grundlage für die Wahl des Verfahrens nach ÖNORM B 3355.
Sie erhalten einen schriftlichen Befund mit Messwerten, Fotos und einer Empfehlung, die Sie jedem Fachbetrieb zur Angebotslegung vorlegen können.
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